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Vom Süß- ins Meerwasser (Dichotomyctere nigroviridis) Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 07.11.2014 17:20 Titel: Antworten mit Zitat

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moin,
ja, meine werden zusammen in einem becken gehalten, auch noch mit einer anderen feilenfischart zusammen. keinerlei probleme! paare sind absolut friedlich untereinander, gleichgeschlcchtliche mögen da anders sein, das weiß ich nicht.
caulerpa kann ich bei mir leider nicht halten, da mein hawaidoktor die sofort wegfressen würde.
martin
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 11.11.2014 14:20 Titel: Antworten mit Zitat



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Wohnort: Düsseldorf

Martin Hi. hat Folgendes geschrieben:
ja, meine werden zusammen in einem becken gehalten, auch noch mit einer anderen feilenfischart zusammen.


Lass mich raten! Paraluteres prionurus?
Die zusammn mit Canthigaster valentini wären sicher interessant.

Gruß, Aaron
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 12.11.2014 11:04 Titel: Antworten mit Zitat

Site Admin

Anmeldedatum: 13.04.2007
Beiträge: 2427
Wohnort: Hamburg

moin,
die habe ich leider noch nie im handel gesehen. ich vemute, das canthigaster-männchen würde auch au sie losgehen.
nein, es handelt sich um https://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1969_Pervagor_melanocephalus.htm , von dem ich seit gestern sogar zwei habe. bisher scheint es gutzugehen...
martin
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 12.11.2014 17:09 Titel: Antworten mit Zitat



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Nicht schlecht, der könnte mir auch gefallen! Auch die beschriebene Endgröße ist durchaus noch akzeptabel. Nur ein Kommentar und zwei Bilder. Der scheint wohl auch nicht sehr häufig zu sein.

Meine Feile macht sich super. Leider knabbert er ab und an auch die kleinen Polypen der Weichkorallen an, aber ich kann es ihm irgendwie nicht krumm nehmen. Dafür finde ich den Fisch einfach viel zu interessant. Sämtliche Arten von Frostfutter werden inzwischen gern genommen.

Gruß, Aaron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 18.11.2014 20:56 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,

gestern mussten leider Veränderungen vorgenommen werden. Unser geliebter, schellwüchsiger Junker-Lippfisch entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Tyrannen. Angriffe auf andere Fische wurden immer häufiger und heftiger. Besonders stark hatte er es auf den kleinen Königs-Feenbarsch (Gramma loreto) und auf den Seegrasfeilenfisch abgesehen. Diese durften letztendlich überhaupt nicht mehr in den freien Schwimmraum, ohne direkt heftig von dem Lippfisch angegriffen zu werden. Früher oder später hätte es durch den extrem besitzergreifenden Lippfisch Verluste gegeben. Gestern musste ich ihn leider aus dem Becken entfernen, da sich auch die drei Nigros immer mehr zurückzogen, zunehmend ängstlicher und oft vom Futter verdrängt wurden. Die Fangaktion war übel, denn ich durfte dafür das ganze Becken auseinandernehmen Evil or Very Mad ! Zum Glück war der kleine Riffaufbau nicht verklebt, denn sonst hätte ich den flinken und intelligenten Lippfisch da wohl nie wieder rausbekommen.

Die Nigros reagierten natürlich panisch auf diese Aktion und haben ein paar kleine Schrammen und leichte Flossenschäden erlitten, was man an den unten verlinkten Videos erkennen kann. Erfahrungsgemäß verheilen diese aber in wenigen Tagen restlos. Nun ist wieder Ruhe im Becken. Die Nigros und alle anderen Bewohner verhalten sich nun wieder normal. Sowas passiert mir sicher nicht nochmal. Da kommt kein Fisch mehr rein! Der Wiederaufbau gelang mir nicht ganz so gut und es sieht nun geringfügig anders aus. Korallen und Anemonen schmollen noch etwas, haben aber alles gut überstanden und expandieren nun auch wieder.

Zur Abweschselung mal Videos (1080p HD):

Becken nach dem Wiederaufbau

Seegrasfeilenfisch im Caulerpa

Gruß, Aaron
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Zuletzt bearbeitet von The_Birdeater am 18.11.2014 22:46, insgesamt 2-mal bearbeitet
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klaus-koetterkoetter
BeitragVerfasst am: 18.11.2014 21:21 Titel: Antworten mit Zitat



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Schaut klasse aus, sind ja gut aktiv die kleinen Nigros, passen optisch echt gut in ein Meerwasserbecken.
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Gruß Klaus
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 18.11.2014 22:43 Titel: Antworten mit Zitat



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Auf jeden Fall und sie machen sich echt super darin. Seit die Dichte auf Meerwasserniveau ist, sind auch keine Verfärbungen mehr zu sehen. Vorher waren sie öfters mal blass oder ihre Bäuche wurden zwischenzeitlich gräulich dunkel. Seit sie in reinem Meerwasser schwimmen, sind die Tiere agiler. Die strahlend weissen Bäuche und die kräftig grüne Färbung haben sie nun immer. Ganz egal ob sie ruhen, angst haben oder hungrig sind.

Ja, aktiv sind die klenen in der Tat. Ist bei den asiatischen Brackwasser-Arten aber normal. Vor allem bei Jungtieren. Der inzwischen knapp 9cm lange Kallisto ist schon etwas ruhiger geworden, aber bei den beiden kleinen fällt es noch etwas deutlicher auf. In den Abendstunden gehts besonders rund, wie man sieht. Die Aktivität ist aber nichts im Vergleich zu Colomesus oder Auriglobus! Wink

Gruß, Aaron
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Gruß, Aaron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 20.11.2014 21:17 Titel: Antworten mit Zitat



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Jetzt wo der aggressive und aktive Lippfisch seit einigen Tagen nicht mehr da ist, blühen alle anderen Fische wieder richtig auf. Sie wagen sich wieder in den freien Schwimmraum und das "Mini-Riff" ist wieder richtig belebt. Die Nigros, die jetzt wieder zu den größten Fischen im Becken gehören, stecken sogar wieder kleine Reviere ab und verhalten sich nicht mehr ängstlich oder zurückgezogen.

Exclamation Als nachträgliche Warnung möchte ich noch anmerken, dass agile, verfressene, schnellwüchsige oder auch dominante Revierfische wie Silberflossenblätter, Lippfische, Doktoren oder aggressive Riffbarsche (Demoisellen) u.s.w. im Meerwasser keine guten Kameraden für schüchternde, junge grüne Kugelfische sind Exclamation

Eben habe ich wieder ein kleines Video gedreht, welches nun wieder den ruhigen, abendlichen Alltag zeigt. Die Beckenharmonie ist nun wieder so wie sie sein soll. Keiner nervt sich und jeder schwimmt seines Weges! Wie man sieht, kriegt der kleine Mimas noch immer nicht genug vom Lebendgestein. Während die anderen in der Strömung dösen, sucht er zusammen mit dem Feilenfisch unablässig nach kleinen Würmchen etc.

Abendstunden
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 25.11.2014 03:46 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,

in den letzten beiden Tagen beobachte ich unter den drei Nigros öfter eine Art Drohgebärde oder Kommentkampf. Da die Kugeler nun selber wieder die dominanten Fische im Becken sind, haben sie sich nun wieder einzelne Verstecke bzw. Reviere gesucht, in denen sie in den Mittagsstunden ruhen. Diese Verstecke verteidigen sie untereinander und teilweise auch gegen andere Fische (Baggergrundel). Auf ein bestimmtes Versteck haben sie es alle ganz besonders abgesehen.

Diese Kommentkämpfe, die fast immer um das gleiche Versteck ausgetragen werden, sind recht interessant:

Die Fische umkreisen sich langsam mit gespreizten Schwanzflossen. Dabei verfärben sie sich blass, flachen den Bauch leicht ab und spitzen die Lippen zu einem "Kussmund". Es erinnert entfernt etwas an das Balzverhalten von diversen Monotrete-Arten. Nach einigen "Runden" trennen sich die Kontrahenten und der Verlierer wird teilweise recht energisch aus dem Versteck gejagt. Zu Bisswunden oder Flossenschäden kommt es dabei jedoch nicht. Es sind fast immer Kallisto und Mimas, die um das Versteck bulen. Obwohl Mimas viel kleiner ist, gewinnt er oft.

Leider ist es mir bisher nicht gelungen die Kämpfe auf Video festzuhalten. Sobald ich mich mit dem Handy nähere, hören sie damit auf und flüchten oder schwimmen zur Scheibe um dann nach Futter zu betteln. Sollte es mir mal gelingen, werde ich es hier verlinken.

Gruß, Aaron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 03.12.2014 19:03 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,

wieder ein Problem gelöst!
Seit einiger Zeit habe ich ein nerviges Kahmhaut-Problem. Obwohl ich eigentlich recht wenig füttere und die Oberlfäche durch die ganzen Filter und Strömungspumpen gut in Bewegung ist, bildete sich ständig ein öliger, stinkender Film auf der Wasseroberfläche. Der Abschäumer von Tunze (Doc Skimmer 9004) verfügt zwar über eine Kahmhautabsaugung, aber diese funktioniert in meinem Becken praktisch überhaupt nicht. Der Abschäumer ist zwar bis 250 Liter ausgelegt und macht auch sonst einen guten Job, aber die Kahmhautabsaugung ist bei solchen Beckengrößen bestenfalls mangelhaft! Ich habe verschiedene Einstellungen und Eintauchtiefen ausprobiert, aber das Ergebnis war immer gleich. Die Kahmhaut schwimmt am Einsauger entlang vorbei. Als hätte er nicht genug Leistung die Haut einzusaugen. Auch Veränderungen in den Einstellungen der Strömungspumpen brachten keine Erfolge.

Bisher habe ich die Oberfläche immer während des Wasserwechsels mit einem Schlauch abgesaugt, aber spätestens nach einer Woche war sie wieder in gleicher Stärke da. Durch noch wenigere Futterrationen und verringern des Bestandes (Lippfisch) wurde sie zwar leicht besser, aber weg ging sie bisher nicht.

Die Lösung heisst Eheim skim350. Dieses kleine Gerät ist schon für 20-25€ zu haben, verbraucht nur 5 Watt und ist zudem sehr leise. Ich habe es installiert und nach 5 Minuten war das Thema Kahmhaut restlos erledigt. Für kleine Meerwasserbecken bis 350 Liter, welche über keinen Ablaufschacht verfügen, kann ich dieses Ding wärmstens empfehlen. Natürlich auch für Süßwasser geeignet.

Gruß, Aaron
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klaus-koetterkoetter
BeitragVerfasst am: 03.12.2014 19:25 Titel: Antworten mit Zitat



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Solange die Kahmhaut nicht so dick ist es eher ein optisches Problem, ich habe auch eine gute Oberflächenströmung und ein wenig ist sie meist da.
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Gruß Klaus
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T.lineatus Little Joe https://www.youtube.com/watch?v=mYi2vK7g87U
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 03.12.2014 23:02 Titel: Antworten mit Zitat

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moin,
in meerwasserbecken können kamhäute, im gegensatz zu süßwasserbecken, durchaus gefährlich werden. du hast ja jetzt deine lösung. eine anderes ist es, die strömungspumpen mindestens einmal am tag auszuschalten (kann man ja auch per timer machen). die haut verteilt sich dann im becken und geht dann in den überlauf.
martin
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