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Vom Süß- ins Meerwasser (Dichotomyctere nigroviridis) Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
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Ron
BeitragVerfasst am: 07.07.2014 08:50 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,
naja...Quarzsand besteht fast nur aus Siliciumdioxid, welches mit Wasser zu Kieselsäure (Silikat) reagiert. Also entweder holst du den Sand raus oder kaufst solange Absorber bis der Sand weg ist.

Gruß
Ron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 07.07.2014 13:28 Titel: Antworten mit Zitat



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Naja da scheiden sich scheinbar die Geister. Ich habe mich die letzten Tage mal intensiver mit dem Thema "(Quarz)sand im Meerwasserbecken" auseinandergesetzt und bin dabei auf die unterschiedlichsten Meinungen gestolpert. Die einen sagen "absolutes No Go", die anderen wiederum sagen absoluter Käse, dass sich da irgendwelche Silikate lösen. Einige haben bzw. hatten schlechte Erfahrugen, andere wiederum fahren seit Jahren Meerwasserbecken mit Quarzsand ohne jegliche Probleme. Einige benutzen scheinbar auch Quarzsand in ihrem Algenrefugium ohne Probleme.

Ein interessanter Thread zu diesem Thema. Dort schlagen sich die Leute über zwei Seiten regelrecht die Köppe ein, mit aussagekräftigen und interessanten Argumenten auf beiden Seiten.

Auch in anderen Meerwasseforen liest man über unterschiedliche Meinungen und Erfahren. Ich bin kein Chemiker, aber die einzige Frage, die auch mir spontan und auch logischerweise dazu einfiel, ehe ich en Thread las war, warum lösen sich dann keine Silikate aus unseren Aquarien-Glasscheiben, wo sie doch fast aus purem Siliciumdioxid bestehen?! Darüber macht sich wohl kaum einer Gedanken!
Ich persönlich werde es jetzt einfach versuchen, denn nach all der Recherche bin ich nicht wirklich schlauer wie vorher. Sollte ich merken, dass ich irgendwann in Kieselalgen ersaufe, kommt der Sand eben raus und wird ersetzt. Mein Sand ist übrigens nicht aus dem Baumarkt, sondern aus einem Aquaristikladen. Die Körner sind abgerundet.

Gruß, Aaron
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Martin Hi.
BeitragVerfasst am: 07.07.2014 16:15 Titel: Antworten mit Zitat

Site Admin

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moin,
von diesem forum halt ich nichts. ich bin auch kein chemiker, habe aber noch nie gehört, dass ein meerwasseraquarianer quarzsand hält oder dass dies auch nur diskutiert wurde. silikat löst sich meines wissens bei hohen ph-werten, wie sie im meerwasser immer vorkommen, besonders schnell. das mit den glasscheiben ist natürlich auch unsinn: die bestehen ja nicht einfach nur aus sand sondern werden mit carbonaten und metalloxiden verschmolzen, was zu einem anderen verhalten führt. einerseits das bisschen silikat aus dem leitungswasser zu entfernen (was auch jeder meerwasseraquarianer tut) und dann silikatsand zu nutzen, scheint mir nicht sinnvoll, aber wenn du es ausprobieren willst, probier es! zu hohe silikatwerte kann man im meerwaser nicht übersehen. da brauchst du noch nicht mal einen test! Wink
martin
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 08.07.2014 12:37 Titel: Antworten mit Zitat



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Moin,

danke für die Aufklärung. Ich werde es einfach sehen. Die Silikatwerte werden einfach weiterhin gemessen. Bisher sind sie top, was natürlich auch an den Absorbern liegen kann, aber auch vorher hatte ich nie erhöhte Silikatwerte. Wie genau man da jetzt dem Tröpfchentestkoffer von JBL trauen mag, weiss ich nicht. Ich habe mich vorher mit dem Thema Bodengrund nie befasst, aber der Sand, den ich drin habe, war recht teuer (25kg A 10€). Ob man mir jetzt auf gut Deutsch Scheiße für Gold verkauft hat, ist möglich! Wie bereits erwähnt, sollten sich Cyanos, Kieselalgen etc. irgendwann massenhaft vermehren, kommt der der Sand eben raus.

Ich habe auch nicht vor, irgendwelche empfindlichen Anemonen, Weich- oder Steinkorallen zu pflegen. Es bleibt bei einem Fischtank. Ein paar Bocken Lebendgestein und Caulerpa-Algen sind das höchste der Gefühle. Inzwischen bin bei einer Dichte von 1.023 angekommen. Von meiner Schwester, die selbst ein Riffaquarium betreibt, habe ich gestern mal ein paar leere Schneckenhäuser und kleine Steine, die mit reichlich Kalkrotalgen bewuchert sind, bekommen. Zudem ein paar Fächerröhrenwürmer, die sich bei ihr stark vermehren. Einige der Röhrenwürmer wurden sofort von den Nigros gekillt, aber scheinbar schmecken sie nicht. Heute haben sie schon kein Interesse mehr an ihnen und die 8 Würmer, die den Fressrausch überlebten, fächern wieder fleissig nach Nahrung und werden dabei von den Nigros nicht beachtet. Nach dem Abschalten der Beleuchtung konnte ich beobachten wie zwei kleine Borstenwürmer aus den Schneckenhäusern krochen und auf Nahrungssuche gingen.

Gruß, Aaron
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Ron
BeitragVerfasst am: 08.07.2014 20:11 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,
auch Glas zersetzt sich chemisch mit der Zeit, nur dauert das länger als ein Menschenleben. Siliciumdioxid reagiert mit Wasser auf jedenFall zu Kieselsäure und wenn du diese dann entfernst, verschiebst du sogar das Gleichwicht zu dieser Reaktion, d.h. die Reaktion findet häufiger statt. Damit verbraucht sich auch dein Absober schneller als in einem Becken ohne Quarzsand. Also macht der Absorber mit Quarzsand keinen Sinn. Man kann sicher auch Becken ohne Absober und mit Quarzsand fahren, ob dann Kieselalgen überhand nehmen, bestimmt auch das Licht, die Konkurrenz, die Fressfeinde usw. Im Süßwasser wachsen ja auch Kieselalgen, die benötigen auch Silikat, aber eben auch noch andere Nährstoffe, vorallem Phosohat ist ein begrenzter Nährstoff , und werden daher auch nicht immer zur Plage. Allerdings sind die Kieselalgen im Meerwasser artenreicher, die machen sogar 25% der Photosyntheseleistung auf der Erde aus.

Gruß
Ron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 02.08.2014 12:34 Titel: Antworten mit Zitat



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Guten Morgen,

es gibt wieder Neuigkeiten. Bisher entwickelt sich alles zu meiner Zufriedenheit. Der Tunze-Abschäumer läuft tadellos und macht einen super Job. Gestern habe ich 3kg Lebendgestein in das Becken gegeben. Nach dem Abschalten der Beleuchtung kam allerlei Getier aus dem Gestein. Zudem auch ein winziger Schlangenstern. Wie erwaret wurde das Lebendgestein eifrig von den Nigros beäugt und teilweise auch beknabbert. Desweiteren habe ich einige Büschel von diversen Caulerpa- und Rotalgen besorgt und an verschiedenen Stellen angebracht. Mal sehen ob sie angehen oder ob sie von den Flossenblättern vertilgt werden. Sämtliche Algen sind weiterhin auf dem Rückgang. (Silikat)sand und Riffgestein sind praktisch wieder frei von jeglichen Schmieralgen etc. Damit das auch so bleibt, zog gestern der erste reine Seewasserbewohner ein. Eine ca. 10cm lange Sechspunkt-Schläfergrundel (Valencienna sexguttata). Kaum eingewöhnt und im Becken, begann sie mit der Arbeit. Dabei nimmt sie das Maul voll Sand und lässt ihn durch die Kiemen wieder ausrieseln. Algen und organische Schwebestoffe werden gefressen und der gereinigte Sand tritt durch die Kiemen wieder aus. Das macht sie den ganzen Tag über und überall im Becken. Sieht sehr interessant aus. Sie ging auch direkt an das Misch-Frostfutter aus Krill, Mysis, Artemia und Knoblauch. Auf meinem Gestein bilden sich nun endlich auch Kalkrotalgen. Die damalige Animpfung mit den bewachsenen Schneckenhäusern hat wohl gefruchtet. Auch die inzwischen neun Fächeröhrenwürmer sind noch da und werden weder von den Nigros, noch von den Flossenblättern beachtet.

Die Nigros machen sich weiterhin sehr gut im Meerwasser (Dichte knapp 1.024). Ich wage sogar de Behauptung, dass sie erst jetzt richtig aufblühen. Farbe, Form, Verhalten und Robustheit waren nie besser.

Gruß, Aaron
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Chris_
BeitragVerfasst am: 04.08.2014 00:42 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo!

Danke für Deinen Zwischenbericht.
Welche Wassertemperatur fährst Du?

Ich halte Dein Projekt dennoch für äußerst gewagt.
Natürlich halten es die grünen Kugelfische in freier Natur eine längere Zeit in einer großen "Salzblase" aus, allerdings aus meiner Sicht eben NICHT dauerhaft.
Sie haben in Deinem geschaffenen Biotop keinerlei Chancen, sich in mit Süßwasser angereicherte Gebiete zurückzuziehen.

Ich hatte es hier im Forum schon einmal in ähnlicher Form niedergeschrieben.
Natürlich ist die Salzmenge in Gramm pro Liter Wasser mit entscheidend. Signifikanter sind allerdings die deutlichen Schwankungen der Salinität.
Klar erreicht man diese Schwankungen auch durch eine Änderung der Wassertemperatur.
Kurzum ist Brackwasser nur dann als solches zu bezeichnen, wenn eine unregelmäßige Schwankung des Salzgehaltes gegeben ist.
Deswegen unterstütze ich auch jeden Halter dieser kleinen, grünen Biester, die eher mit Pi mal Daumen den Salzgehalt Ihres Beckens heben oder senken.

Solltest Du den Salzgehalt weiter und vor allem dauerhaft so hoch halten wollen, wäre ein Verkauf der grünen Kugelfische in gute Hände angezeigt.

Vielleicht nochmal ein Wort für die stillen Mitleser hier.

Nehmen wir mal an der gute Aaron hat eine Wassertemperatur von 25° Celsius und eine Dichte von 1.024 g/cm³.
Das bedeutet also eine Sanilität von knapp 36 psu.
Das entspricht ungefähr einem Salzgehalt von 36g auf einen Liter Wasser.
Aaron hatte aber nun auch schon mehrfach erwähnt, ein Salzwasserprojekt zu starten. Mit diesem momentanen Salzgehalt ist er dort nun fast angekommen.
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Ron
BeitragVerfasst am: 07.08.2014 14:43 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo,
warum meinst du, dass sie es nicht über längere Zeit im Meerwasser aushalten?

Gruß
Ron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 09.08.2014 12:57 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,

danke für deine Meinung Chris_.
Ich habe in den letzten Monaten soviel mitgemacht und inzwischen kenne ich meine 3 Nigros so gut, dass ich sofort am Verhalten sehe, wenn ihnen was nicht passt. Sollte ich sehen, dass die Nigros in irgendneiner Art mit dem Seewasserniveau dauerhaft nicht zurechtkommen, sage ich hier früh genug bescheid und werde sie auch hier annoncieren.

Inzwischen wurden weitere 3kg Lebendgestein und eine kleine Strömungspumpe hinzugefügt. Langsam wird es zu einem kleinen Riffbecken. Ich mache das nach und nach, da ich nicht zu schnell zu viel Biomasse einbringen will. Einen dritten Nitritpeak möchte ich verhindern Smile.
Von den Silberflossenblättern habe ich mich kürzlich doch getrennt. Sie sind in der Zeit extrem schnell gewachsen und waren einfach zu scheu und zu schreckhaft. Sobald man am Becken hantieren musste, prallten sie panisch gegen die Scheiben und Einrichtung. Oft reichte schon ein Öffnen der Abdeckung. Zudem fraßen sie einfach enorm viel und begannen später leider doch sich während der Fütterung zu bekämpfen. Das brachte eine ungeheure Unruhe ins Becken. Nun haben sie bei einem Bekannten über 600 Liter zur Verfügung. Eigentlich wollte ich mir selber ein größeres Becken aufstellen, aber diese Pläne wurden leider anderweitig "durchkreuzt".

Inzwischen habe ich das Füttern von roten Mückenlarven komplett eingestellt. Die Nigros werden jetzt abwechselnd mit Shrimps, Krill, Muschelfleisch und Stinten gefüttert. Als Resteverwerter flitzen nun 5 kleine Einsiedlerkrebse verschiedener Arten durchs Becken. Zudem wurden leere Häuser diverser Meerwasserschnecken verteilt, damit sie sich "räumlich vergrößern" können. Die Krebse wurden Anfangs stark von den Nigros verfolgt und neugierig beobachtet. Das Interesse galt aber eher den Schneckenhäusern in denen sie wohnen. Inzwischen haben sie das Interesse an den Krebsen gänzlich verloren und sie werden seit einigen Tagen nicht mehr weiter beachtet. Die Grundel macht weiterhin ihren "Job". Algen haben auf dem Sandboden keine Chance mehr.

Das Verhalten der Kugelfische hat sich meiner Meinung nach stark positiv verändert. Als sie noch im Süß- bzw im Brackwasser lebten, waren sie tagsüber zurückgezogen und kamen nur abends zum fressen raus. Danach folgte das typische Scheibe hoch, Scheibe runter ... usw. Zudem waren sie empfindlicher. Veränderungen wurden mit Haut- oder Flossentrübungen quittiert. Nichts dergleichen ist im Meerwasser zu beobachten. Sie sind extrem stabil und auch tagsüber unterwegs. Farblich waren sie nie schöner. Sie schwimmen durch die Spalten des Riffs und knabbern unentwegt am Lebendgestein rum. Dabei jagen sie Borstenwürmer und ziehen andere kleine Würmer aus dem Gestein. Das beobachte ich jetzt schon seit einer guten Woche täglich. Eine bessere Beschäftigungstherapie für Kugelfische gibt es nicht und das Schöne ist, dass sich dabei die Schnäbel der Fische permanent abnutzen. Alle haben schön kurze Zähne, obwohl ich schon länger keine Süßwasserschnecken mehr verfüttere. Das Verhalten der Tiere wirkt nun viel natürlicher und ausgeglichener. Die T5-Röhren (Day & Nature) wollte ich demnächst gegen andere tauschen. Leider hat Juwel da ein eigenes Sondermaß. Wahrscheinlich um Kunden zu binden. Es gibt aber auch T5-Röhren von Juwel, die für Meerwasser gedacht sind (Marine & Actinic Blue).

Gruß, Aaron
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Ron
BeitragVerfasst am: 10.08.2014 12:40 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo,
das klingt alles sehr interessant, was du da machst. Bilder wären dazu noch super Very Happy

Gruß
Ron
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 10.08.2014 16:30 Titel: Antworten mit Zitat



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Ron hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
das klingt alles sehr interessant, was du da machst. Bilder wären dazu noch super Very Happy


Klar, gerne!

Frontalsicht.


Seitliche Sicht. Obwohl sich 5 Fische im Becken befinden, ist nicht viel zu sehen.


Die beiden Nigros "Tarvos" (l.) und "Kallisto". (r.)


"Mimas", der kleinste im Bunde, am Lebendgestein.


Fächerröhrenwürmer. Im Hintergrund kann man Mimas sehen, wie er am Lebendgestein knabbert.


Noch mehr Röhrenwürmer!


Die "Reinigungskraft". Eine Sechspunkt-Schläfergrundel (Valencienna sexguttata).


Noch mehr "Bodenpersonal". Einer der 5 Einsiedlerkrebse. Insgesamt sind es drei verschiedene Arten. Sie werden von den Nigros komplett ignoriert.


Draht- und Rotalgen.


Eine kleine Anemone. Sie war in den Algen und hat sich nun in einem Schneckenhaus ihren Platz gesucht. Bin noch am recherchieren, was es für eine ist. Von den Nigros wird sie ignoriert.


Noch eine Anemone. Könnte eine Glasrose sein. Kam plötzlich aus dem Lebendgestein. Sie ist schon recht groß. Auch sie wird ignoriert. Mit ihren Tentakeln angelt sie kleine Futterpartikel und befördert sie in ihre Mundöffnung. Sieht interessant aus.


Unser Neuling. Ein kleiner grüner Junker (Halichoeres chloropterus). Dieser Lippfisch versteht sich gut mit den Nigros und ist auch oft am Lebendgestein zugange. Auch er ist ein super "Wurmjäger". Nachts gräbt er sich im Sand ein und schläft dort.


Versammlung am "Riff". Mimas, Lippfisch und Grundel auf Futtersuche


Folgende Änderungen stehen noch auf dem Plan:
Etwas mehr Lebendgestein kommt noch rein. Eine weitere Strömungspumpe. Die Jetzige ist eine Leihgabe von meinem Schwager und ist bis 6000 Liter ausgelegt. Ich musste sie komplett drosseln, damit sie kein reissendes Wildwasser aus meiner 240 Liter-Pfütze macht. Zuzdem ist das Ding recht groß und klobig. Ich werde sie gegen zwei 6015 oder 6020 von Tunze tauschen. Die Beläuchtung wid noch geändert, aber das erwähnte ich ja bereits. Auch die Poster-Rückwand sollte geändert werden. Das Süßwasser-Ambiente wirkt langsam aber sicher unpassend.

Gruß, Aaron

EDIT: Hier noch ein paar Schnappschüsse nur von den Nigros. Die Fotos wurden eben vor der Fütterung gemacht. Das heisst die Wampen sind nahezu leer. Ihr könnt euch also vorstellen, wie sie nach der Fütterung aussehen. Also was Form und Proportion betrifft, so haben sich die drei meiner Meinung nach gut entwickelt. Jedenfalls sehen sie in meinen Augen nicht unglücklich aus. Nur ein Wachstum kann ich nach wie vor nicht wirklich feststellen. Das schiebe ich aber nicht auf die Meerwasserhälterung. Auch in den verschiedenen Brackwasserzonen zuvor konnte ich kein wirkliches Wachstum der Fische verzeichnen. Entweder wachsen Nigros verdammt langsam, oder die drei werden einfach nicht größer. Es soll ja tatsächlich Fische dieser Art geben, die trotz optimalen Parametern nicht größer als 6cm werden. Platz und Verstecke haben meine genug und auch das Futter könnte abwechselungsreicher nicht sein. Wasserwerte sind ok. Naja...vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig, aber in diesem Zeitraum wäre mein alter T. lineatus locker 5-10cm gewachsen. Vlielleicht sind es aber auch genau diese Wanderungen zwischen Süß-, Brack- und Meerwasser, welche Chris_ kürzlich ansprach, die bei den Tieren für ein Wachstum sorgen.






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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 13.08.2014 02:39 Titel: Antworten mit Zitat



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Hi,

heute wurden wieder weitere Änderungen vorgenommen.

Damit der Juwel Bioflow 3.0 etwas meerwassertauglicher wird und früher oder später nicht zur Nitratschleuder mutiert, habe ich ihn komplett ausgeschlachtet. Das heisst, die beiden Einsätze mit den originalen Filtermedien wurden entfernt. Der nun leere Schacht wurde bis zu den oberen Ansaugschlitzen mit eingefahrenen Bactoballs der Firma Aqua Medic aus dem Rieselfilter meines Schwagers aufgefüllt. Das hatte auch den positiven Nebeneffekt, dass der Filter jetzt einen höheren Durchsatz hat, was zu einer stärkeren Strömung führt. Der ohnehin schon recht kräftige Powerhead des Juwel Bioflow 3.0 fungiert nun quasi als dritte Strömungspumpe mit grober Filterfunktion.

Die klobige und völlig überdimensionierte Voyager 4 der Firma Sicce, welche ich mir ausgeliehen hatte, wurde wieder entfernt. Ich habe mir zwei der brandneuen Turbelle Nanostream 6020 von Tunze gegönnt. Diese winzige Strömungspumpe ist bis 250 Liter ausgelegt, hat ein neues schlankes Design und ist sehr klein, kompakt und vor allem flüsterleise. Da ich kein Technikbecken habe, hängt eh alles im Becken, daher habe ich bewusst kleine Pumpen gewählt um nicht noch mehr Platz einzubüßen. Innenfilter und Abschäumer nehmen schon einiges an Platz ein. Mit 4 Watt Leistung fördert die neue 6020 immerhin 2500l/h. Ich war verblüfft, wie überraschend stark die Dinger für ihre Größe sind! Das hätte ich so nicht erwartet, denn ich machte mir schon Sorgen, dass sie evtl. zu schwach wären. Die beiden kräftigen Zwerge wurden so angeordnet, dass sie die Ringströmung im Becken gut verstärken und für eine ordentliche Oberflächenbewegung sorgen. Alle Fische atmen nun sehr viel ruhiger, was man an der der Bewegungsfrequenz der Kiemen gut sehen kann. Das war natürlich mit der Voyager 4 bereits zu verzeichnen. Den nervenden Diffusor für den Bioflow 3.0 habe ich schon eine Weile nicht mehr am laufen. Neben dem Sprudelgeräusch störten mich die ewigen winzigen Luftblasen im Wasser. Ausserdem wurde der Schlauch des Diffusors durch den hohen Salzgehalt sehr schnell milchig und spröde.

Tunze Turbelle Nanostream 6020


Da meine Schwester gerade ein größeres Meerwasserbecken aufbaut, konnte ich noch eine 4 kg schwere Riffplatte (Lebendgestein) aus ihrem alten Becken organisieren. Diese ist reichlich mit Röhrenwürmern, Kalkschwämmen, diversen Algen etc. bewachsen. Jede Menge zu entdecken für die drei Kugeler und den neugierigen grünen Junker. Zudem habe ich einen kleinen Ableger einer Weichkoralle geschenkt bekommen. Erstaunlicherweise wird auch diese Koralle in keinster Weise von den Kugelfischen beachtet. Schwester und Schwager sind regelrecht neidisch darauf, denn diese hatten mit Arothron- und Canthigaster-Arten (A. melegaris & C. papua) stets Pech, was die Vergesellschaftung mit Korallen in weitaus größeren Aquarien angeht. Sie wurden immer angefressen. Outet sich T. nigroviridis doch tatsächlich als geeigneter Riffbewohner? Die Zeit wird's zeigen!

Linke Beckenhälfte


Weichkoralle


Gruß, Aaron
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Zuletzt bearbeitet von The_Birdeater am 30.10.2014 16:16, insgesamt einmal bearbeitet
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jessyblue
BeitragVerfasst am: 13.08.2014 08:15 Titel: Antworten mit Zitat



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Wow, top Aquarium!!!

LG, Jessy
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Chris_
BeitragVerfasst am: 27.08.2014 14:00 Titel: Antworten mit Zitat



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Beiträge: 39

Ron hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
warum meinst du, dass sie es nicht über längere Zeit im Meerwasser aushalten?

Gruß
Ron


Hallo Wink

Schade, denn es scheint, dass Du meinen letzten Kommentar nicht richtig gelesen hast.
Ich sprach dort nicht von einer "längeren Zeit", sondern von "dauerhaft".
Solltest Du jemals einen t.nigroviridis oder gar t.fluviatilis weit, weit draußen auf dem Meer entdecken, dann lass es mich bitte wissen und ich ziehe meine Meinung dazu umgehend zurück.

Der gute Aaron hat sich da ein wunderschönes Salzwasserbecken mit viel Liebe und Fleiß aufgebaut und ich glaube kaum, dass ihn sein phantastisches Werk jemals wieder los lassen wird.
Kurzum werden vermutlich eher die Brackwasser-KuFi's weichen müssen, bevor Aaron mit dem Salzgehalt wieder auf Brackwasserniveau runtergeht.

@ Aaron

Bzgl. der "Wachstumsprobleme"...
Du das ist bei mir auch so. Während die t.fluviatilis nach Kauf regelrecht in die Länge und Breite schießen, eiern die t.nigroviridis wachstumsmäßig irgendwie nur umher.
Allerdings sehe ich die KuFi's jeden Tag und da fällt einem vermutlich gar nicht so doll auf, wie sie gewachsen sind.
Wenn dann Besuch kommt, heißt es immer "Mensch sind die groß geworden". Very Happy

Meine KuFi's sind immer dick und trotzdem kleine nimmersatte Biester.
Deren Stoffwechsel ist ja sehr hoch und die Flussmündungen in der Natur immer voller Nahrung.

Wehe ich gehe auch nur einmal dicht am Becken lang und habe keine Schnecken. Ooooh, dann gibt es richtig Ärger.
Beschwerden drücken sich in Form von massiven Schwimmen gegen die Scheiben und eine gnadenlose Verfolgung meiner Person aus.
Sitze ich dann auf der Couch und es gab kein Leckerli, fühle ich mich regelrecht von einer Horde aufgebrachter KuFi's beobachtet.

Mittlerweile herrscht ein so großes Vertrauen mir gegenüber, dass mir fast die gesamte Rasselbande aus den Fingern frisst.
Sanft mit dem Finger über den Rücken streicheln ist allerdings erst drin, wenn es was gab?
Genau! Very Happy SCHNECKEN Very Happy

Lediglich die größte Dame des Hauses (ca. 15-17cm) bleibt den Fressorgien fern. Das ist auch gut so, weil mir die anderen Bienchen auch mal gerne in den Finger beißen.
Sie bekommt dann wenig später ausgewachsene PHS via Pflanzenzange.

Unabhängig von meiner Meinung zum dauerhaften Verbleib Deine KuFi's im hochkonzentriertem Salzwasser, sehen Deine Schätzchen sehr gesund aus.
Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass dieses auch so bleibt. Wink

Toll ist auch, dass die Kugelfische das Bodenpersonal und andere wichtige Lebenwesen und Gegenstände in Deinem Becken in Ruhe lassen.
Wie ich meine Horde so einschätzen würde, wäre alles binnen weniger Stunden an-oder aufgefressen oder tot gejagt.
Es sind halt Charakterfische und dafür liebe ich sie auch sehr.

Ich habe sowieso oft den Eindruck, dass zumindest die "Halbstarken" einem Gruppenzwang unterliegen.
...so nach dem Motto, wat der eene hat, möchte der andere oooch. Very Happy
Naja und von der Neugierde der kleinen "Scheißer" mal ganz abgesehen.
Selbst die tägliche Pflanzenzange bei der Fütterung der großen Dame, muss erstmal ausgiebig betrachtet werden.
Die "Alte" hat dann immer ihre liebe Müh, die Kleinen von den PHS zu verjagen.
Die Taktik der Kleinen geht fast nie auf. Ein kleiner Frechdachs kommt, die Alte verscheucht ihn und 1 Sekunde später kreist im Rücken der Alten der nächste Halbstarke schielend um die Schnecke.
Dann merkt man aber schon, dass die Alte fuchtig wird und die PHS schneller verschlingt als üblich.

LG
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The_Birdeater
BeitragVerfasst am: 27.08.2014 17:39 Titel: Antworten mit Zitat



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Hallo Chris,

danke für das Lob! Du hast wirklich einen Nigro, der 15-17cm groß ist? Wie lange hat er gebraucht um diese Größe zu erreichen und wie groß war er beim Kauf? Den Brocken würde ich ja gerne mal sehen. Da kann man ja neidisch werden! Ich dachte solch eine Größe erreichen nur T. sabahensis und T. fluviatilis. Meine drei Nigros verhalten sich ganz ähnlich wie du es beschrieben hast. Auch sie sind sehr zahm und fressen aus der Hand oder von der Pflanzenzange. Wenn ich abends gegen 19 Uhr füttere, erwarten sie mich auch bereits bettelnd an der Scheibe. Sonst halten sie sich tagsüber eher in den Steinaufbauten versteckt und kommen nur ab und an mal raus, drehen eine Runde und verziehen sich wieder. Das große füllige Tier mit den auffallend großen Punkten (Kallisto) ist aber der schüchternste und wird trotz der Größe von den beiden kleinen ab und an vom Futter vertrieben. Der "Fette" ist auch der einzige Nigro, bei dem ich ein Wachstum feststellen kann. Inzwischen hat er sich doch schon eine ganze Ecke von den anderen abgesetzt.

Ich nähere mich mit meinem Becken langsam dem Ende zu. Ich konnte weitere 2kg Lebendgestein von meiner Schwester ergattern. Ich denke das dürfte nun reichen. Da Kufis gern freien Schwimmraum mögen, möchte ich es nicht all zu stark zubauen. Inzwischen wurde auch die Beleuchtung geändert. Die Tageslichtröhre "Day" (9000 Kelvin) und die Pflanzenröhre "Nature" (4100 Kelvin) wurden entfernt. Die vordere Tageslichtröhre wurde durch eine spezielle 54 Watt Meerwasserröhre mit 15000 Kelvin und 2700 Lumen ersetzt. Die Hintere wurde durch eine aktinische Blaulichtröhre mit 1100 Lumen ersetzt. Ebenfalls 54 Watt. Durch das neue Licht kommen die Farben der Fische, Korallen und Anemonen viel besser zur Geltung und sollen (angeblich) das Wachstum der Korallen fördern. Auch die alte Fotorückwand wurde durch eine passendere ersetzt. Es sind auch ein paar neue Bewohner hinzugekommen. Am Fischbesatz werde ich jetzt aber nichts mehr ändern. Da sich alle gut verstehen, sollte das nun so bleiben.

Meine Handycam ist nicht die beste. Helligkeit und Farben kommen leider nicht so gut rüber wie in echt. Den Unterschied müsste man aber dennoch erkennen.


Die neuen Bewohner. Ein Pärchen falsche Clownfische (Amphiprion ocellaris), die in einer Prachtanemone (Heteractis magnifica) leben. Sie haben sich sofort gut eingelebt und werden von den Nigros komplett ignoriert. Die Anemone wanderte eine Zeit lang im Becken umher, bis sie nun (leider) ihren Lieblingsplatz an der Frontscheibe gefunden hat. Dort ist es am hellsten und die Strömung am stärksten. Ganz nach ihrem Geschmack. Im Hintergrund sieht man die Broccoli-Weichkoralle, die schon eine gute Ecke größer ist.


Das neue Gestein ist mit allerlei Leben bewohnt. Unter anderem Krustenanemonen, genoppte Scheibenanemonen und Teppichanemonen. Kaum zu glauben, aber die Nigros interessierts kein Stück. An einigen Stellen sieht man Cyano-Beläge. Diese sind im Meerwasser rot, statt grün!


Diesen kleinen Stein (ca. 10cm) habe ich mir im Laden gegönnt. Bewachsen mit einem Kalkschwamm, Krustenanemonen und einer kleinen Koralle (vermutlich Turbinaria). Günstig war er nicht...


Die folgenden beiden Fotos habe ich kürzlich "heimlich" nachts mit Blitzlicht aufgenommen. Die Riffbewohner verziehen sich instinktiv sofort, sobald sich das Licht abschaltet. Die Schläfergrundel flüchtet in ihre gegrabene Höhle, der grüne Lippfisch gräbt sich im Sand ein und die Clownfische verziehen sich in ihre Anemone und kommen nicht mehr raus. Die Nigros, die eh gegen Abend erst so richtig aktiv werden, haben dann das ganze Becken für sich alleine. Obwohl sie manchmal um Futterstücke oder Schlafhöhlen zanken, drängen sie sich nachts oft dicht am Grund zusammen und halten sich zwischen dem Caulerpa-Tang auf.





Gruß, Aaron
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1x Tetraodon miurus
1x Auriglobus modestus
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